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Breitbandversorgung im ländlichen Raum

Seit 2008 kann in ländlichen Räumen die Versorgung mit schnellen Internetverbindungen gefördert werden.

 

In dünner besiedelten Regionen ist die Breitbandversorgung häufig schlechter als in den Ballungsräumen, weil sich für die Anbieter der Anschluss dieser Gebiete aufgrund der geringeren Nutzungszahlen teilweise noch nicht rechnet. Schnelle Datenautobahnen sind aber eine Grundlage für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der ländlichen Räume.

Orte mit weniger als 6 Mbit/s im Download gelten als unterversorgt. Der Bedarf einer besseren Versorgung muss nachgewiesen werden.

 

I. Zuwendungsempfänger

Gemeinden und Kreise

 

II. Fördergegenstand

  1. Zuschüsse von Gemeinden/Kreisen an Netzbetreiber zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke
  2. förderfähige Kosten für die Verlegung von Leerrohren für die Breitbandinfrastruktur
  3. Planungsarbeiten zur Vorbereitung und Begleitung der Herstellung einer Breitbandinfrastruktur und der Leerrohre

 

III. Zuwendungsvoraussetzungen

  1. Breitbandbestands- und Bedarfsermittlung mit Aufschlüsselung nach beruflicher und privater Nutzung im zu versorgenden Gebiet
  2. Nachweis der Unterversorgung (weniger als 6 Mbit/s im Download)
  3. Nachweis des  Marktversagens (Kein Netzbetreiber ist ohne öffentliche Zuschüsse bereit, die Breitbandversorgung sicherzustellen.)
  4. Offenes, transparentes und technologieneutrales Auswahlverfahren zur Auswahl eines geeigneten Netzbetreibers

 

IV. Fördersatz

75 % der Kosten

  • zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke (für Fördergegenstand nach  II.1)
  • für die Verlegung von Leerrohren für die Breitbandinfrastruktur  (für Fördergegenstand nach  II.2)
  • für Planungsarbeiten zur Vorbereitung und Begleitung der Herstellung einer Breitbandinfrastruktur und der Leerrohre (für Fördergegenstand nach  II.3)

 

V. Förderhöchstbetrag

 

  Die Höchstsumme der förderfähigen Gesamtkosten beträgt 500.000 Euro je Projekt.

 

VI. Von der Förderung sind ausgeschlossen

Ortschaften mit mehr als 10.000 Einwohnern

 

VII. Förderung der Breitbandversorgung in NRW durch das  MKULNV

  • Die Förderung ist derzeit bis zum 31.12.2018 befristet.
  • Die Bewilligung erfolgt durch die Bezirksregierungen in den Dezernaten 33.

 

Link zur Förderrichtlinie

Link zum Leitfaden

Link zu den Leitlinien der Gemeinschaft für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau

Link zur AGVO vom 17.06.2014

 

 

EU_Flagge

Im Rahmen der Förderung einer Integrierten ländlichen Entwicklung beteiligt sich die EU an der Förderung der Breitbandversorgung im ländlichen Raum.

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner
Wilfried Ploeger
05231/ 71-3343
Eine E-Mail an Wilfried Ploeger senden

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