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Katastrophenschutz

Katastrophenschutz bedeutet Abwehr von Gefahren in erster Linie für die Gesundheit oder das Leben von Menschen. Die Hauptgefahren stellen zum Beispiel Hochwasser oder extreme Wetterlagen, wie Stürme, starke Regenfälle oder Dürreperioden, dar. Das gleiche gilt für große Unglücksfälle mit vielen Verletzten oder für die Freisetzung von besonderen Gefahrstoffen in die Luft, den Boden oder das Wasser. Der Katastrophenschutz ist auch gefordert, wenn Pandemien drohen oder kritische Infrastruktureinrichtungen, wie etwa die Stromversorgung oder Kommunikationsverbindungen, ausfallen. Die rechtliche Grundlage bildet das Gesetz über den Brandschutz die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes NRW (BHKG).

Innerhalb des Katastrophenschutzes liegt bei den Feuerwehren die Aufgabe des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung. Dazu gehört auch der Umgang mit Gefahrgut bei Unfällen und die Dekontamination von Personen und Material im Zusammenhang mit ABC-Stoffen. Ergänzt wird der Katastrophenschutz im Land NRW im Bereich der Sanitäts- und Betreuungskonzepte durch 241 Einsatzeinheiten der anerkannten Hilfsorganisationen: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst und DLRG.

Die anerkannten Hilfsorganisationen sind mit ihren Einsatzeinheiten oder einzelnen Komponenten an der Gefahrenabwehr beteiligt. Im Regelfall wird die Abwehr von Katstrophen und Großschadensereignissen auf Ebene der Kreise und kreisfreie Städte durchgeführt.

Dem Dezernat 22 der Bezirksregierung Detmold obliegt hierbei die Rechtsaufsicht über die Kreise und die kreisfreie Stadt Bielefeld.

Darüber hinaus unterstützt und berät das Dezernat 22 bei Fragen der Umsetzung von rechtlichen Vorgaben und Konzeptionen des Landes NRW. Die Ausrüstungen und Fahrzeuge der Hilfsorganisationen und der im Katstrophenschutz mitwirkenden Feuerwehren werden vom Bund, vom Land und den Organisationen gestellt.

Die Verteilung der Ausstattung und der landeseigenen Fahrzeuge und der Bereich der wirtschaftlichen Angelegenheiten im Zivil- und Katastrophenschutz obliegt ebenfalls dem Dezernat 22.

Ergänzt werden diese Regelungen durch die nachfolgenden Konzepte des Landes NRW, die die Grundlage schaffen sollen bei überregionalen, aber auch bei langwierigen Schadensereignissen bestmögliche Hilfeleistung zu gewähren.

Im Einzelnen stellen folgende Konzepte den Umfang und die Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes in NRW dar

• Sanitätsdienst-Konzept NRW "Behandlungsplatz-Bereitschaft NRW" (BHP-B 50 NRW)

• Sanitätsdienst-Konzept NRW "Patiententransport-Zug 10 NRW" (PT-Z 10 NRW)

• Betreuungsdienst-Konzept NRW "Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 NRW" (BTP-B 500 NRW)

• Wasserrettungszug Nordrhein-Westfalen (WR-Z NRW)

• ABC-Schutz-Konzept NRW "Verletzten-Dekontaminationsplatz 50 NRW" (V-Dekon 50 NRW)

• ABC-Schutz-Konzept NRW "Messzug NRW"

Dem Dezernat 22 der Bezirksregierung Detmold obliegt hierbei, abgestimmt mit den Kreisen und kreisfreien Städten, die Entsendung der überörtlichen Hilfe auf Anforderung der zuständigen Stellen.

Weitere Informationen zur den Katastrophenschutzkonzepten des Landes Nordrhein-Westfalenerhalten Sie hier (externer Link zum IdF).

 

Auskunft erteilt:


Katastrophenschutz
Frank Lipphausen
05231/ 71-2230
Eine E-Mail an Frank Lipphausen senden

Katastrophenschutz
Ulrich Waschkowski
05231/ 71-2240
Eine E-Mail an Ulrich Waschkowski senden

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