Bezirksregierung Detmold

Bezirksregierung Detmold LOGO_BRDT_Druck_NRW
Behördenlogo mit Link zur Startseite
Navigation überspringen
Übersicht Organigramm Kontakt Impressum Kontrast A a

Hauptnavigation

Siedlungsstruktur

Dort, wo sich Menschen ortsbezogen niederlassen, sprechen wir von 'Besiedlung'.

In Ostwestfalen-Lippe (OWL) beträgt der Anteil der besiedelten Fläche ca. 16 %.
Er gliedert sich regionalplanerisch in

  • Allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) und
  • Gewerblich- / industrielle Siedlungsbereiche (GIB)

 

Um eine möglichst flächensparende und freiraumschonende Entwicklung zu gewährleisten, enthalten der Landesentwicklungsplan (LEP) Grundsätze und Ziele zur Siedlungsentwicklung des Landes NRW. Diese sind in den Regionalplan (früher Gebietsentwicklungsplan - GEP -) für den Regierungsbezirk Detmold übernommen und konkretisiert worden.

Die Siedlungsstruktur richtet sich nach dem Ordnungsprinzip eines Systems von Entwicklungsachsen, einer siedlungsräumlichen Grundstruktur und der zentralörtlichen Gliederung.

 

Entwicklungsachsen sind Verkehrswege

  • Schiene,
  • Straße,
  • Wasserstraße.

 

Die siedlungsräumliche Grundstruktur ist die Untergliederung in Siedlungsräume, wie

  • Ballungskerne
    besiedelte Bereiche mit höchster Siedlungsdichte, wie z.B. das Ruhrgebiet;

  • Ballungsrandzonen
    besiedelte Bereiche mit hoher Siedlungsdichte, die sich um die Ballungskerne ziehen;

  • Solitäre Verdichtungsgebiete
    Großstädte in Einzellage, wie z.B. Bielefeld und Paderborn;

  • Gebiete mit überwiegend ländlicher Raumstruktur
    alle übrigen Bereiche des Landes bzw. der Region OWL.

 

Die zentralörtliche Gliederung ist eine weitere siedlungsstrukturelle Unterteilung, die den Kommunen -entsprechend ihrer Größe und Bedeutung für die Region - Funktionen zuerkennt.

  • Oberzentren
    haben die Aufgabe, oberzentrale Funktionen, wie z.B. Universitäten für ihren oberzentralen Versorgungsbereich vorzuhalten;

  • Mittelzentren
    haben die Aufgabe, mittelzentrale Funktionen, wie z.B. Krankenhäuser, Berufsschulen o.ä. für ihren mittelzentralen Versorgungsbereich vorzuhalten;

  • Grundzentren
    halten den Grundbedarf für die Versorgung der Bevölkerung vor.

 

Die Entwicklung der Siedlungsstruktur ist vorrangig auf die zentralen Orte (Siedlungsschwerpunkte) der Kommunen zu konzentrieren. Bei mehreren Zentren in einer Kommune sind Funktionsteilungen festzulegen, wie z.B. Verwaltung in einem und Bildungseinrichtungen im anderen Zentrum. Diese Funktionsteilungen sollen eine kostengünstige Finanzierung sowie eine effektive Ausnutzung ermöglichen. Stadt-/Ortsteile mit einer Größe von weniger als 2.000 Einwohnern wird ausdrücklich eine Eigenentwicklung zugesichert.

Arbeitsplätze sollen möglichst nahe am Wohnplatz liegen. Ebenso soll die Versorgung der Bürger gewährleistet werden. Eine wichtige landesplanerische Bedeutung hat dabei auch der großflächige Einzelhandel. Bei der Ansiedlung solcher Vorhaben sind entsprechende Standortkriterien und mögliche Auswirkungen zu berücksichtigen.

Die regionalplanerischen Grundsätze sind die siedlungstrukturellen Leitlinien, die mit dem Regionalplan in einen quantitativen und qualitativen regionalen Rahmen umgesetzt werden. An diesem richten die Kommunen ihre städtebaulichen Planungen (Flächennutzungspläne, Bebauungspläne o.ä.) aus.

 

Auskunft erteilt:


Kreis MI (Leitung)
Peter Patschke
05231/71-3200
Eine E-Mail an Peter Patschke senden

Stadt BI, Kreise GT, HX, PB (Leitung):
Peter Patschke
05231/71-3200
Eine E-Mail an Peter Patschke senden

Kreise HF und LIP (Leitung):
Helmut Reike
05231/71-3204
Eine E-Mail an Helmut Reike senden

Stadt BI, Kreise GT, HX, PB:
Peter Anders
05231/71-3210
Eine E-Mail an Peter Anders senden

Kreise HF, LIP, MI:
Holger Engel
05231/71-3211
Eine E-Mail an Holger Engel senden

Zur Navigation