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Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung

Dorfgemeinschafthaus in Steinheim-Hagedorn im Kreis Höxter

 

 

Dorfgemeinschaftshäuser

 

Zweck der Förderung ist die Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Dorfläden, Dorfgemeinschaftshäuser) zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der dörflichen Bevölkerung.

Förderfähig sind nur Maßnahmen für die Errichtung und Bereitstellung der Infrastruktur, nicht jedoch Ausgaben für die Ausstattung und den Betrieb der Gemeinschaftseinrichtungen.

Neubauten können nur in Ausnahmefällen gefördert werden, wenn nachweislich kein geeignetes Gebäude vorhanden ist.

 

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind ausschließlich Gemeinden und Gemeindeverbände.

 

Was wird gefördert?

Investitionen zur Sicherung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen inklusive Leistungen von Architekten und Ingenieuren.

 

Höhe der Zuschüsse

Grundförderung
  • 45 % der förderfähigen Kosten
Bonusregelung

 

 


Die Konzentration wichtiger Versorgungseinrichtungen auf die Städte führt in einigen ländlichen Regionen Nordrhein- Westfalens zu Mängeln in der Infrastruktur. Traditionelle Versorgungseinrichtungen (Dorfladen, Gaststätte, Post etc.) sind für sich allein wirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind dabei Frauen sowie junge und ältere Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität. Die alternde Bevölkerung hat besondere Bedürfnisse hinsichtlich Infrastruktureinrichtungen oder Mobilität, die in der Weiterentwicklung der ländlichen Räume als vitale Lebensräume beachtet werden müssen. Durch den Rückzug von Versorgungseinrichtungen geht auch ein Teil der lokalen Identität verloren. Darüber hinaus ist eine entsprechende Ausstattung an Versorgungseinrichtungen Grundvoraussetzung für die touristische Entwicklung einer Region.

Mit der Förderung von Gemeinschaftseinrichtungen zur Grundversorgung für die ländliche Wirtschaft und Bevölkerung sowie von Freizeit- und kulturellen Einrichtungen soll diesem Defizit entgegengewirkt werden. Dabei ist die Kombination von verschiedenen Angeboten durchaus sinnvoll, z. B. in Form eines Dorftreffpunktes mit Gemeinschaftsräumen, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangebot.


EU-Flagge

Maßnahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung können mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

 

Auskunft erteilt:


Ansprechpartner für BI und die Kreise MI, GT und HF
Günter Heidemann
05231 71 - 3318
Eine E-Mail an Günter Heidemann senden

und
Thomas Wehmhöner
05231 71 -3391
Eine E-Mail an Thomas Wehmhöner senden

Ansprechpartner für die Kreise HX, LIP und PB
Maria Lummer
05231 71 - 3341
Eine E-Mail an Maria Lummer senden

und
Andrea Klädtke
05231 71 - 3339
Eine E-Mail an Andrea Klädtke senden

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