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Berufsbegleitende Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung

Für einen zeitlich befristeten Zeitraum bis zum Jahr 2018 besteht die Möglichkeit, berufsbegleitend in einer besonderen Ausbildungsmaßnahme zusätzlich das Lehramt für sonderpädagogische Förderung in der Fachrichtung „Lernen“ oder „Emotionale und soziale Entwicklung“ zu erwerben.

An der berufsgleitenden Ausbildung nach der Verordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung (VOBASOF) vom 20.12.2012 kann teilnehmen, wer 

  1. eine Lehramtsbefähigung nach § 3 oder § 19 des Lehrerausbildungsgesetzes erworben hat (Zweite Staatsprüfung),
  2. als Lehrerin oder Lehrer im Schuldienst des Landes beschäftigt ist,
  3. an einer Förderschule oder an einer allgemeinen Schule die Aufgaben einer Lehrkraft für sonderpädagogische Förderung übertragen bekommen hat,
  4. auf einer entsprechenden Stelle geführt wird und
  5. bereit ist, eine Tätigkeit im Sinne der Nummer 3 dauerhaft auszuüben.

 

Die Ausbildung wird an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und an geeigneten Schulen stattfinden.

Für die vorgesehene Dauer der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass an der Ausbildungsschule unabhängig von der Schulform

  1. eine hinreichende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu unterrichten sein wird, der der jeweiligen sonderpädagogischen Fachrichtung der Ausbildung entspricht,
  2. dabei auch Unterricht in mindestens einem der Fächer zu erteilen ist, für die die Teilnehmerin oder der Teilnehmer bereits eine Lehrbefähigung erworben hat,
  3. mindestens eine Lehrkraft mit einer Befähigung für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung oder ein entsprechendes Lehramt tätig ist, und
  4. die Durchführung der Ausbildung mit schulischen Belangen vereinbar ist.

 

Die Ausbildung beginnt zum Beginn des Unterrichts eines Schuljahres oder Schulhalbjahres und dauert 18 Monate.

Die Teilnahme an der Ausbildung erfordert einen Beschäftigungsumfang von mindestens 19 Pflichtstunden pro Woche. Die Ausbildung an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung erfolgt mit 5 Pflichtstunden pro Woche.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung mit Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung wird damit auch eine Einweisung in eine Stelle der Besoldungsgruppe A13 gehobener Dienst, wenn die sonstigen beamtenrechtlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind bzw. in die Entgeltgruppe TV-L 13 verbunden sein.

Lehrkräfte, die noch nicht auf einer entsprechenden Stelle in der sonderpädagogischen Förderung an einer Förderschule oder allgemeinen Schule geführt werden, müssen sich zunächst im Rahmen des Versetzungsverfahrens über das Internetportal www.oliver.nrw.de auf eine für den Laufbahnwechsel ausgeschriebene Stelle, die zur Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung berechtigt und verpflichtet, bewerben.

Die Bewerbung um die Aufnahme in die berufsbegleitende Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung ist unter Verwendung des hierzu erstellten Bewerbungsvordrucks auf dem Dienstweg an die Bezirksregierung Detmold, Dez. 47 – VOBASOF, Leopoldstr. 15, 32756 Detmold zu richten.

Für weitere inhaltliche Auskünfte zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung stehen Ihnen Frau Radetzki (Email-Adresse: ursula.radetzki@brdt.nrw.de, Tel.-Nr.: 05231/71-4601) und Frau Lackmann (Email-Adresse: rita.lackmann@brdt.nrw.de, Tel.-Nr.: 05231/71-4102) zur Verfügung.

Lehrkräfte aus dem Ersatzschulbereich, die sich für die Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung interessieren, wenden sich bitte an Frau Depping (Email-Adresse: petra.depping@brdt.nrw.de, Tel.-Nr.: 05231/71-4835).

 

Weitere Hinweise:

 

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