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Neue Perspektiven in der Fort- und Weiterbildung

 

Die Weiterbildungseinrichtungen in Ostwestfalen-Lippe leisten hervorragende  Arbeit: Mit diesen Worten würdigte der Leiter der Schulabteilung der Bezirkregierung Detmold, Michael Uhlich, das Engagement der 70 öffentlichen und privaten Anbieter in der Region. Wie er vor mehr als 150 Teilnehmern der zehnten  Weiterbildungskonferenz im Großen Sitzungssaal in Vertretung von Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl betonte, sei der  Wohlstand einer Gesellschaft vom Bildungsniveau der Menschen abhängig.

Prof. Dr. Peter Schallenberg von der Theologischen Fakultät Paderborn hielt ein Plädoyer für die „Bildung des Herzens“. Wie er in seinem vielbeachteten Vortrag hervorhob, könne „auf kein einziges Individuum verzichtet werden“. Für ihn  gehe es nicht um den finanziellen Nutzen von Bildung, sondern darum, „wie denke ich von mir und meinen Mitmenschen in bester Weise“. Es  sei nicht nur wichtig zu sehen, was wir tun, sondern auch, warum wir es tun.

Bürgermeister  Claus Jacobi aus Gevelsberg stellte den Zuhörern zahlreiche Projekte seiner Volkshochschule vor: „Fördern und fordern Sie Ihre Weiterbildungseinrichtungen. Nehmen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit, wenn es darum geht, etwas zu bewerkstelligen.“ Jacobi nannte praktische Beispiele, mit denen die VHS Ennepe-Ruhr-Süd von sich reden gemacht hat: Sie  biete eine „Familienagentur 24“, in der die Tagespflege für unter Dreijährige organisiert werde.  Die VHS- Mitarbeiter hätten einen Sozial- und Demografiebericht für Gevelsberg erarbeitet und ein „Bistro Dialog“ eröffnet. Jacobi schwärmte zusätzlich von dem Projekt „Dienstleistung im Stadtteil“, durch das mit Unterstützung benachteiligter Jugendlicher ein Sportplatz saniert und damit die Stadtkasse erheblich entlastet werden konnte.

Neben Uhlich zeigte sich auch Volker Friese als Organisator  der   „Jubiläums“-Weiterbildungskonferenz sehr zufrieden. Sowohl die Referenten, zu denen auch Dr. Walburga Katharina Freitag vom Hochschul-Informationssystem Hannover gehörte, als auch die Vertreter der Weiterbildungseinrichtungen hätten mit ihrem „Markt der Möglichkeiten“ neue Perspektiven der Fort- und Weiterbildung für Arbeitnehmer, Familien, Ehrenamtliche, Migranten und Senioren aufgezeigt. Für Unterhaltung sorgte das RatzFatz-Improtheater, das die Anregungen des Publikums zur Weiterbildung aufgriff und spontan umsetzte. Die Theatermacher wurden für ihre professionelle Arbeit mit großem Applaus belohnt.    

 

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