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Instrumente der Qualitätsanalyse

Instrumente der Qualitätsanalyse sind standardisierte Hilfsmittel, die dem Team der Qualitätsprüferinnen und Qualitätsprüfer zur Verfügung stehen.

Die wesentlichen Instrumente sind:

  • Schulportfolio, Teil I für die Vorphase und Teil II für die Hauptphase
  • Interviews,
  • Unterrichtsbeobachtungen mit Hilfe eines Unterrichtsbeobachtungsbogens,
  • Schulrundgang.

 

Im Portfolio, Teil I für die Vorphase werden statistische Angaben zur Schule erfasst sowie Angaben zur Schulorganisation, zum Einzugsgebiet und zu Besonderheiten des Schulstandorts und zum Standorttyp. Darüber hinaus stellt die Schule in Kurzform Entwicklungsvorhaben und Evaluationsvorhaben der letzten zwei Jahre sowie aktuelle und geplante Entwicklungsvorhaben bzw. aktuelle und geplante Evaluationsmaßnahmen dar.

Als Anlage werden dem Portfolio das aktuelle Schulprogramm und die Zielvereinbarung aus der ersten Qualitätsanalyse, sofern vorhanden, beigefügt.

Diese Informationen dienen dem zuständigen Team der Qualitätsprüferinnen bzw. Qualitätsprüfer vor allem der Vorbereitung auf das Abstimmungsgespräch, in dem Inhalte und Umfang der Qualitätsanalyse sowie der Zeitraum für die Hauptphase vereinbart werden.

Der Schule werden zur schulinternen Selbsteinschätzung im Rahmen der Vorbereitung auf das Abstimmungsgespräch Materialien, wie z. B. ein Reflexionsbogen für die Schulleitung und ein Materialpaket mit Beispielen von Fragebögen, zur Verfügung gestellt.

Im Portfolio, Teil II für die Hauptphase werden die statistischen und organisatorischen Angaben zur Schule sowie die Angaben zu aktuellen und geplanten Maßnahmen der Schulentwicklung und zu abgeschlossenen, aktuellen und geplanten Evaluationsvorhaben aktualisiert. Zudem stellt die Schule ihre Dokumente zusammen, deren Anzahl im Zuge der Neuausrichtung deutlich reduziert worden ist. Die Schulen reichen die vier folgenden Dokumentensätze in der Anlage zum Portfolio ein:

  • Schulprogramm,
  • ausgewählte schulinterne Lehrpläne,
  • Grundsätze der Leistungsbewertung,
  • Fortbildungsplanung der Schule

 

Hinzu kommen noch Organisationshilfen wie Stunden- und Raumpläne.

Das Schulportfolio für die Hauptphase wird in einer sog. Dokumentenanalyse ausgewertet. Die Qualitätsprüferinnen bzw. Qualitätsprüfer informieren sich über die Schul- und Unterrichtsentwicklung und nehmen eine erste, noch nicht abschließende Bewertung der betreffenden Kriterien im Qualitätstableau vor. Die Dokumentenanalyse dient auch der Vorbereitung der Interviews während der Schulbesuchstage.

Die Interviews orientieren sich am Qualitätstableau NRW. Es sind leitfadengestützte Gruppeninterviews mit allen an Schule beteiligten Gruppen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern / Erziehungsberechtigte, Schulleitung, Schulträger sowie nichtlehrendes Personal, z. B. Sekretärin und Hausmeister bzw. Hausmeisterin.
Je nach Schulform können noch Interviews mit anderen Gruppen, z. B. Dualen Partnern in den Berufskollegs, hinzukommen.

Für die Unterrichtsbeobachtungen wird ein einheitlicher Unterrichtsbeobachtungsbogen genutzt. In einem umfangreichen Kommentar zum Unterrichtsbeobachtungsbogen werden alle Indikatoren erläutert und Hinweise zur Bewertung gegeben.

Im Beisein der Vertreterinnen bzw. Vertreter des Schulträgers und der Schulleitung findet ein Schulrundgang zur Erfassung der Gebäude- und Raumsituation der Schule statt, in der Regel am Tag der Vorinformation.

 

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