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Junge Redner debattieren für OWL

Detmold (8. März 2017). Acht Schülerinnen und Schüler sind am Montag und Dienstag, 6. und 7. März, für ihr rhetorisches Geschick bei der Bezirksregierung Detmold ausgezeichnet worden. Sie haben den achten Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ für sich entschieden.

Die insgesamt vier Bestplatzierten kommen aus verschiedenen Teilen Ostwestfalen-Lippes: Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh, aus Detmold im Kreis Lippe, aus Herford und aus Paderborn. Besonders erfolgreich bei der Wahl der passenden Argumente waren die Teilnehmer des Kreises Gütersloh und Paderborn: Sie stellen jeweils einen der vier ersten und einen der vier zweiten Plätze.

27 Schulen beteiligten sich beim Regionalentscheid, darunter 22 Gymnasien. Am stärksten vertreten waren die Stadt Bielefeld und der Kreis Herford mit jeweils sechs Schulen, dicht gefolgt von den Kreisen Gütersloh und Lippe mit jeweils fünf Schulen. Die Einrichtungen schickten insgesamt 84 Teilnehmer ins Rennen, 33 Jungen und 51 Mädchen.

Die Schülerinnen und Schüler traten in zwei Altersklassen – Klassen acht bis zehn und Jahrgangsstufen 10 bis 13 – sowie aufgeteilt nach den beiden Wettbewerbsregionalverbünden Detmold I und Detmold II gegeneinander an. Dabei diskutierten sie über aktuelle Themen wie „Sollen die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raums angehoben werden?“ und „Sollen im Deutschunterricht regelmäßig längere Gedichte auswendig gelernt werden?“ oder „Soll in Innenstädten das Betteln verboten werden?“ und „Sollen die Zeiten, zu denen öffentliche Schwimmbäder ausschließlich Frauen offen stehen, ausgeweitet werden?“.

Um die 80 erfahrenen Juroren zu überzeugen, galt es, Stellung zu beziehen, Gründe für die eigene Position zu nennen und Kritik vorzutragen. Zu den Juroren zählten überwiegend Lehrer, aber auch ehemalige Teilnehmer von Schul- und Regionalwettbewerben. Jeweils drei Juroren begleiteten eine Debatte und urteilten über Überzeugungskraft, Sachkenntnis, Ausdruck und Gesprächsfähigkeit sowie das Einhalten der Redezeit. Nach absolvierten Hin- und Rückrunden standen schließlich je vier Teilnehmer ihrer Altersklasse in den Finaldebatten. Als Erstplatzierte sicherten sich Maria Uljanow, Nikita Krieger, Leonie Isabel Figge und Franka Fockel ebenso wie Norea Beaujean, Adrian P. Dawid, Charlotte Harbarth und Sumeja Mrkulic als Zweitplatzierte die Teilnahme am Landesentscheid am 24. März in Oberhausen. Obendrein erhalten Sie ein dreitägiges, professionelles Rhetoriktraining.

„Jugend debattiert“ ist ein bundesweit ausgerichteter Schülerwettbewerb auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, der von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung jährlich durchgeführt wird. In einer Diskussion bei „Jugend debattiert“ äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freier Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: www.jugend-debattiert.de

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