DigitalPakt Schule

Das Landeskabinett hat die Förderrichtlinie für den Digitalpakt Schule gebilligt und damit den Weg frei gemacht für die Auszahlung der Fördermittel an die Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalen erhält aus dem Digitalpakt Schule nach dem Königsteiner Schlüssel 1,054 Milliarden Euro. Alle Schulträger erhalten ein Förderbudget, das bei der Antragstellung zu berücksichtigen ist. Antragsberechtigt sind die Träger von öffentlichen Schulen, von privaten Ersatzschulen sowie Träger von Pflegeschulen und Schulen der Gesundheitsfachberufe. Bei Kreisen, kreisfreien Städten, kreisangehörigen Städten und Gemeinden wird das Förderbudget zu 75 Prozent nach der Schülerzahl und zu 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung im Gemeindefinanzierungsgesetz zugewiesen. Damit findet auch die unterschiedliche Finanzkraft der Kommunen Berücksichtigung. Bei allen anderen Schulträgern wird das Förderbudget zu 100 Prozent nach Schülerzahl verteilt. Die Förderbudgets für die einzelnen Schulträger finden Sie in der Anlage 2 der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Digitalisierung der Schulen in NRW.

Mit den Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Investitionen in die IT-Infrastruktur einer Schule getätigt werden. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil der Schulträger beträgt 10%.

Die Förderrichtlinie wurde zum 15. September 2019 im Amtsblatt des Schulministeriums veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt können die Schulträger dann bei den jeweils zuständigen Bezirksregierungen Anträge stellen. Für die Antragsstellung wurde ein schlankes, digitales Verfahren aufgesetzt, das ebenfalls am 15. September freigeschaltet wurde. Den Antrag finden Sie hier über das Förderportal NRW. Hier finden Sie die FAQ.

Die Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold sind neben ihren persönlichen Telefonnummern unter der Hotline 05231 71-3489 sowie unter dem Funktionspostfach (digitalpakt [at] brdt.nrw.de) zu erreichen.

Sofortausstattungsprogramm:

Am 22. Juli 2020 ist die Förderrichtlinie „Sofortausstattungsprogramm“ in Kraft getreten.

Ziel dieser Richtlinie ist:

  • Die Versorgung der Schülerinnen und Schüler, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende technische Geräte zurückgreifen können, mit digitalen Endgeräten.
  • Die Ausstattung der Schulen für die Erstellung professioneller Online-Lehr-Angebote (technische Werkzeuge sowie notwendige Software).

Die Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft, Träger von genehmigten Ersatzschulen, Träger von staatlich anerkannten Altenpflege- und (Kinder-) Krankenpflegeschulen bzw. Pflegeschulen sowie staatlich anerkannten Ausbildungsstätten in den weiteren Gesundheitsfachberufen sind antragsberechtigt.

Der Fördersatz beträgt 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Zuwendungsempfänger können Zuwendungen bis zur Höhe des ihnen zugewiesenen Budgets aus Anlage 1 zur Richtlinie erhalten.

Förderfähig sind mobile Endgeräte (ausgenommen Smartphones) inkl. Zubehör für Schülerinnen und Schüler mit dem o. g. Bedarf bis zu einem Gesamtpreis i. H. v. 500 € (zuwendungsfähige Ausgaben). Darüberhinausgehende Kosten sowie der Eigenanteil i. H. v. 10 % müssen vom Zuwendungsempfänger getragen werden.

Die für diesen Zweck seit dem 16. März 2020 angeschafften mobilen Endgeräte können gemäß der Richtlinie ebenfalls nachträglich gefördert werden.

Durch die Schulträger ist eine Zustimmung der Nutzer zu den Nutzungsbedingungen für die mobilen Endgeräte sicherzustellen. Ein Muster der Nutzungsvereinbarung finden Sie über die Seite der Medienberatung NRW oder direkt hier.

Die Antragsstellung erfolgt online über den u. a. Link. Antragsteller die nicht über die DE-Mail verfügen müssen den Antrag zusätzlich in Schriftform unterschrieben vorlegen. Die FAQ finden Sie hier.

Wichtig: Die Förderrichtlinie "Sofortausstattungsprogramm" wurde mit der Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule vom 19.10.2020 bis zum 31.Juli 2021 verlängert. 

Förderrichtlinie dienstliche Endgeräte für Lehrkräfte

Am 29. Juli 2020 ist die Richtlinie „Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte an Schulen“ in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten.

Ziel dieser Richtlinie ist:

  • Die Schulträger bei der Digitalisierung ihrer Schulen durch Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen dienstlichen Endgeräten zu unterstützen.

  • Die Schulen bei der rechtssicheren Arbeit mit personenbezogenen Daten zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft sowie Träger von genehmigten Ersatzschulen.

Förderfähig sind schulgebundene mobile dienstliche Endgeräte wie bspw. Laptops, Notebooks und Tablets (ausgenommen Smartphones) einschließlich Ausgaben für Inbetriebnahme sowie dem für den Betrieb notwendigen Zubehör für Lehrkräfte.

Die Zuwendung wird in Form der Festbetragsfinanzierung in Höhe von bis zu 500 Euro je digitalem Endgerät gewährt. Darüberhinausgehende Kosten sind durch die Zuwendungsempfänger zu tragen.

Die Zuwendungsempfänger können Zuwendungen bis zur Höhe des ihnen zugewiesenen Budgets aus Anlage 1 zur Richtlinie erhalten.

Die für diesen Zweck seit dem 16. März 2020 angeschafften mobilen Endgeräte können gemäß der Richtlinie nachträglich gefördert werden.

Durch die Schulträger ist eine Zustimmung der Nutzer zu den Nutzungsbedingungen für die mobilen Endgeräte sicherzustellen. Ein Muster der Nutzungsvereinbarung finden Sie über die Seite der Medienberatung NRW oder direkt hier.

Die Antragsstellung erfolgt online über den u. a. Link. Antragsteller die nicht über die DE-Mail verfügen müssen den Antrag zusätzlich in Schriftform unterschrieben vorlegen.

Wichtig: Die Richtlinie über die Förderung von dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte wurde mit der Änderung vom 19.10.2020 bis zum 31. Juli 2021 verlängert.

Häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie hier.